Das preisgekrönte Liedduo mit der Schweizer Sopranistin Franziska Andrea Heinzen und dem britischen Pianisten Benjamin Malcolm Mead begeistert mit seinen fein abgestimmten Liedprogrammen mittlerweile ein Publikum von Barcelona bis Düsseldorf, Köln, London sowie der Schweiz – und im Schweizer Radio SRF Kultur sowie auf BBC Radio 3.

PROGRAMMGESTALTUNG & DEBÜTS

Durch die fein abgestimmten Konzertprogramme, höchste Musikalität und einzigartige Bühnenpräsenz wird ein Liederabend mit der Schweizer Sopranistin Franziska Heinzen und dem deutsch-englisch-polnischen Pianisten Benjamin Mead zu einem besonderen Konzert-Erlebnis, welches die großen Themen des Lebens durch Musik und Literatur aktualisiert erfahren lässt: Am „Düsseldorf Festival“ 2017 erklang während einer Schifffahrt ein „Rheinischer Liebeszauber“, Vertonungen Goethes und den empfindsamen Dichtern waren Leitgedanke ihres Debüts am Schubert-Zyklus der „Schubertiada a Vilabertran“ im „L’Auditori“ in Barcelona 2018. 2019 folgte das Liedduo der Einladung zur Gestaltung eines zeitgenössischen Liederabends in der Konzertreihe „Im Zentrum Lied“ in Köln und präsentierte ihr Komponistinnen-Programm rund um Clara Schumanns 200. Geburtstag am „Schumannfest Düsseldorf“ sowie am „Rhonefestival für Liedkunst“. Letzteres wurde, wie auch der dem Dichter Rainer Maria Rilke gewidmete Liederabend vom „Schweizer Radio SRF 2 Kultur“ mitgeschnitten und ausgestrahlt. Das Rilke-Programm fand auch in England großen Anklang und wurde auf „BBC Radio 3“ ausgestrahlt. Im Februar 2021 erschien ihr Debüt-Album rund um die französische Komponistengruppe „Les Six“ als Koproduktion mit dem „Schweizer Radio SRF 2 Kultur“ beim Label „Solo Musica München”.

BEGINN & INSPIRATION

Franziska und Benjamin lernten sich 2015 an der Hochschule für Musik in Düsseldorf kennen. 2017 gewann das Liedduo den ersten Preis am 2. Internationalen Lied-Wettbewerb Rhein-Ruhr in Ratingen sowie den zweiten Preis am Sieghardt-Rometsch-Wettbewerb für Kammermusik. Außerdem wurde das Liedduo für sein künstlerisches Schaffen mit dem Kulturförderpreis Musik 2017 der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet. Lied-Meisterkurse besuchte es u.a. bei Wolfram Rieger, Konrad Richter, Malcolm Martineau sowie Ulrich Eisenlohr und Hartmut Höll.

REZENSIONEN

„[Franziska Heinzen] versteht es perfekt, den französischen Charakter der von ihr gesungenen Melodien wiederzugeben. Ihre Interpretationen leben von einem profunden Verständnis der Texte, die durch ihren ungekünstelten, schönen Gesang zu wahren Kostbarkeiten werden. Die Stimmführung ist sehr elegant und flexibel, das Timbre angenehm. Benjamin Mead ist ein adäquater Partner, der Heinzens Ausleuchtung jedes einzelnen Liedes sehr nuanciert und lebendig illustriert. Er bringt Farbe, Rhythmus und Atmosphäre in das Programm.“ Remy Franck/Pizzicato.lu

„Zwei junge Künstler, die mittlerweile schon einige Beachtung in der Musikwelt gefunden haben, stellen ihr Debut-Album vor – und ihren besonderen Interessen entsprechend, wählen sie das Ungewöhnliche. … [die Musik ist] zwischen spritziger Heiterkeit und melancholischen Tönen mit allen nur denkbaren Klangfarben ausgestattet.“ Renate Wagner/onlinemerker

ZU DEN GESAMTEN REZENSIONEN

“Was Franziska Andrea Heinzen daraus [Grieg-Zyklus op. 48] macht, ist beeindruckende Liedkunst. Klangschön und mit variabler Dynamik und ausdrucksstarker Dramatik interpretiert sie die Texte. Meist melancholisch, manchmal auch keck, aber immer charmant. Die Aussagen sind ihr wichtig, den Seelenschmerz, den sie leise, zart und sensibel ausdrückt, um dann wieder voller optimistischer Emotionen ins Fortissimo zu gehen. Und eines beeindruckt besonders: Heinzen singt ihr textlich und tonal äußerst schwieriges Programm völlig auswendig. Kein Liedblatt und keine Notenmappe hindert sie daran, ihre gesangliche und mimische Kunst zu präsentieren. Auch nicht bei den Liedern von Claude Debussy in französischer Sprache oder bei den Vertonungen Alban Bergs, eines Schülers von Arnold Schönberg, die durch einen gehörigen Schuss Atonalität besonders anspruchsvoll sind.“ Wolfgang Leipold 9.2020

“Der dezent kehlige, nie spitze, vielmehr warme Sopran der Schweizerin leuchtete mit schön schwingendem, feinem Vibrato. Franziska Heinzen erwies sich als Interpretin großer gestalterischer Gabe, variierte dynamisch fein, ließ Töne wunderbar anschwellen, meisterte weite Tonumfänge, hohe wie tiefere Lagen mühelos und ohne hier oder dort stimmlich nachzulassen. Die Intonation war durchwegs makellos. Und zuletzt, bei den drei (!) Zugaben – Clara Schumann “Am Strande”, Alma Mahlers “Laue Sommernacht” und ein Mundart-Lied aus ihrer Walliser Heimat – ließ die Sängerin gar ein Talent für publikumsnahe, humorvolle Moderation aufblitzen.” aww 9.2020

“Von Dora Pejacevic bringt Heinzen vier Lieder aus den Mädchengestalten zu Gehör. Gelegenheit genug, das perfekte Zusammenspiel der Sängerin und ihres Begleiters zu genießen. Hier braucht es keinen Notenständer zur Sicherheit der Sängerin oder bedeutsame Blicke zwischen den beiden, um Einsätze abzustimmen. Mead spielt hochkonzentriert und wunderbar artikuliert. Mit Alban Bergs Umsetzung von Traumgekrönt aus Sieben frühen Liedernverabschiedet sich das Duo aus einer kurzweiligen, genussvollen ersten Hälfte. Nach der Pause haben die beiden noch ein besonderes Erlebnis parat. Sie präsentieren Arbeiten von Rilke, die man – in Deutschland – im Allgemeinen kaum kennt: Französische Texte. Paul Hindemith hat sich damit kompositorisch um 1942 befasst. Vier Lieder gibt Heinzen zum Besten, ehe sie das Niveau noch mal ganz nach oben schraubt. Aus dem Jahr 2014 stammen die Kompositionen der Cinq fragments français von Aribert Reimann. Da geht es auch bei Heinzen nicht mehr ohne Notenblätter und Stimmgabel. Das Duo bewältigt die Anforderungen „mit Leichtigkeit“. Chapeau! Einen großartigen Abschluss liefern die beiden Musiker mit Samuel Barbers Interpretationen von fünf weiteren Liedern aus den Mélodies passagéres. Wenn es an dieser Aufführung etwas auszusetzen gibt, dann ist es das dürftige Programmheft, das dem Publikum keine Texte respektive Übersetzungen an die Hand gibt. Von allem anderen sind die Besucher begeistert. Insbesondere, als Heinzen als Zugabe Alma Mahlers Bei dir ist es traut gefühlvoll ohne jeden Kitsch wiedergibt. Ein krönender Abschluss.” Zerban, O-ton online Magazin, Juli 2018

“Franziska Andrea Heinzen sang das umfangreiche Lied-Programm mit reiner, leuchtender, höhensicherer Stimme. Sie tat dies mit sehr guter Diktion, wunderbar phrasierend und die Texte mit Kraft, mit fühlbarer Empfindung und auch großem Respekt ausdeutend. Es gelang ihr immer wieder, das rein Erzählende des Textes vom Leidenschaftlichen und Dramatischen zu trennen. So bekam ihr Liedvortrag Struktur und Form. Er wurde noch durch die vollkommende Zusammenarbeit mit dem Klavier erhöht. Pianist Mead glänzte durch Virtuosität, vielfältig angepassten Anschlag, sehr überzeugende dynamische Präsenz, durch Musikalität und glückliche, gezielte Ausgestaltung in den notwenig werdenden Vor-, Zwischen- und Nachspielen. Durch das Zusammenwirken von Klavier und Stimme kamen so Kunstwerke faszinierender Qualität zustande.” ag, Walliser Bote, Mai 2018

“Das bestens eingespielte Duo brillierte… Mead setzt dezent und pointiert Akzente am Klavier, Heinzens ausdrucksstarke und schöne Stimme passt sich Text und Musik, je nach thematischer Vorgabe, variantenreich an. Kraftvoll, klar und hingebungsvoll der Gesang, technisch perfekt und in feinsten Abstimmungen präzise die Pianobegleitung. Heinzen sang zweieinhalb Stunden ohne Textbuch, was besonders bei den Prosapassagen aus Alma Mahlers Tagebuch, vertont von Manuela Kerer, schwierig ist. Denn es fehlt jeder Reim und Rhythmus, welcher Orientierung böte. Im zweiten Teil wurde es klassisch, was die Textvorlagen anbelangt. Die Ophelia- und Cleopatralieder Shakespeares in der Vertonung von Richard Strauss, Wolfgang Rihm und Alexander Muno boten Heinzen Gelegenheit, ihre meisterhafte Interpretationskunst lyrischer Vorlagen zu zeigen. Nach so viel Modernem konnten Mignons Gesänge (Schubert/Goethe) auch oder weil es Bewährtes ist, nicht minder gefallen.” Michael Schardt, Kölnische Rundschau

Liedwelt Rheinland-Interview im Rahmen des Liedduo-Wettbewerbs Rhein-Ruhr, April 2017

“Es muss fast so sein wie in einer Ehe: Da wird gestritten, aber auch geliebt”

Seit 2014 konzertiert sie erfolgreich als Liedduo mit dem Pianisten Benjamin Malcolm Mead. Im April 2017 gewann das Liedduo den 1. Preis am 2. Internationalen Lied-Wettbewerb Rhein-Ruhr mit Schwerpunkt “Osteuropäisches Kunstlied” in Ratingen. Der Preis ist unter anderem mit einem Liederabend bei Im Zentrum Lied in der Spielzeit 2018/2019 verbunden.

Im März 2018 stand das Debüt mit einem Schubert-Zyklus bei der Schubertìada a Vilabertran in Barcelona an. Juvetudes de musica españa ehrte das Liedduo mit einem Sonderpreis für ein Liedrezital in der Saison 2017/2018 in Spanien. Das Liedduo erhielt den Kulturförderpreis Musik 2017 der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Lieber ist mir ein zwar kleines, aber aufmerksames Publikum als große Massen

Franziska Heinzen: Auf jeden Fall ist das Kunstlied eine „Nische“, aber es gibt so viele Initiativen und Veranstaltungen sowohl mit Arrivierten wie auch mit „rising stars“, das macht durchaus Mut, sich mit dem Kunstlied zu beschäftigen. Mir ist auch ein zwar kleines, aber aufmerksames Publikum lieber als große Massen. Und, ja – die intime Kunstform des Liedes hat definitiv eine Zukunft, gerade auch in unserer Zeit.

Wir verehren die „Klassiker“ wie etwa Franz Schubert als den Liedkomponisten schlechthin

Benjamin Mead: Natürlich sind die „Spätromantiker“, wie sie jetzt hier beim Wettbewerb gefragt waren, also Leute wie Szymanowski, Berg oder Schönberg, großartig und gefallen uns ihre Lieder sehr. Aber ebenso verehren wir die „Klassiker“ wie etwa Franz Schubert als den Liedkomponisten schlechthin ganz besonders. Wir haben aber keine direkte Präferenz, wenn es sich nur um erstrangige Kompositionen handelt,..

Heinzen: …und man darf auch das 20. Jahrhundert nicht vergessen, ebenso nicht das 21. Eine „Nische“ in der Nische wie die Lieder von Lutoslawski, die wir hier beim Preisträger-Konzert präsentiert haben. Diese Musik bietet so viel an neuen Farben und Techniken des Vortrags, die unbedingt dem Publikum bekannt werden müssen, um Ohren und Augen zu öffnen für die Kunst unserer Zeit.Mead: Weil wir beide das Lied sehr lieben, haben wir ein, wie ich sagen möchte, sehr gesundes Gleichgewicht in unserer Duo-Partnerschaft. Wir schätzen die Meinung des jeweils anderen sehr und hören uns gegenseitig zu. Das geht oft bis in Einzelheiten, wo jeder seine Ideen mit einbringt, wie man bestimmte Details des Textes beipielsweise dem Publlikum am besten präsentieren könnte, oder habe ich jetzt als Pianist zu viel gesagt?

Ich kann ohne Pianisten nichts anfangen, und er auch nichts ohne den Sänger.

Heinzen: Nein! Denn einerseits soll zwar der Pianist nicht zu sehr „auffallen“, aber auch die Sängerin sollte das nicht, denn es ist eben eine Kunst für zwei, und die müssen gleich berechtigt sein: Ich kann ohne Pianisten nichts anfangen, und er auch nichts ohne den Sänger.

Das gibt’s leider oft, dass dies nicht funktioniert. Ich habe auch schon mit vielen verschiedenen Begleitern “experimentiert” – und jetzt klappt’s mit uns einfach bestens! Es muss – irgend jemand hat das mal gesagt – fast so sein wie in einer Ehe: Da wird gestritten, aber auch geliebt in eben diesem Sinne.

„Die Schweizer Sopranistin Franziska Andrea Heinzen trug mit leicht geführtem Sopran und klarer Diktion aus dem „Italienischen Liederbuch“ von Hugo Wolf vor, bevor sie in Liedern von Richard Strauss neben ihrem beeindruckenden Gestaltungsreichtum zeigte, zu welcher Größe ihre Stimme auch fähig ist.“ www.rwv-dortmund.de, Benedikt Kloester-Wachs, 1.2.2016

KONZERTPROGRAMME AKTUELL
SHAKESPEARE'S GRUFT

William SHAKESPEARE bietet bereits im ausgehenden 16. Jahrhundert faszinierende Einblick in vom Leben und der Liebe ver-rückte und zerrissene Seelenwelten, die an ihrer Gültigkeit nichts eingebüsst haben. Eine inszenierte Spurensuche von PURCELL, FINZI, KORNGOLD über STRAUSS bis RIHM.

2022

DIE FELSWAND. SCHWEIZER MUSIK AUS DEN ALPEN

“Feindselig, wildzerrissen steigt die Felswand.” 

Das Auge und Ohr schrickt zurück, irrt, sucht – und findet Geschichten des einfachen Berglebens, die Sehnsucht nach der großen weiten Welt, hält inne, erinnert sich… Die Natur als Ort der Reflexion zeigt sich nirgends eindringlicher als in den Bergen, die sich musikalisch vom alten und neuen Volkslied über die Romantik bis in die Gegenwart ausbreitet. 

Mit Werken von Eugen MEIER (Lieder us dm Tal), Werner BÄRTSCHI und Anny ROTH-DALBERT sowie Gedichten von Hannes TAUGWALDER, Carl Ferdinand MEYER und Gottfried KELLER.

DEIN LIED BAYERN 2019, KULTURSOMMER GRÄCHEN 2020, KULTURVEREIN ZERMATT 2021

LES SIX

Ab 1915 formierte sich für eine kurze Zeitspanne die Komponisten AURIC, HONEGGER, DUREY sowie MILHAUD, POULENC und TAILLEFERRE unter dem Namen LES SIX. Ihre Musik ist damals wie heute eine musikalische Kuriosität, ein Feuerwerk sechs Individualisten, in denen sich avantgardistische Klänge mit dadaistischen Versen und in der Spätromantik verhafteten Melodien vermischen. 1920 entstand der gemeinsame Klavier-Zyklus “L’album des Six”, zu dem jeder der sechs KomponistInnen ein Werk beisteuerte. 100 Jahre später wird dieser Klavierzyklus durch Lieder der jeweiligen KomponistInnen erweitert.

 ZUR CD-EINSPIELUNG

KOMPONISTINNEN: ZIERDE ODER MEISTERIN?

Clara SCHUMANNS 200. Geburtstag lädt zum Innehalten ein: Bis heute stehen Komponistinnen oftmals im Schatten ihrer männlichen Kollegen. Der Liederabend mit rund 20 Komponistinnen von Clara SCHUMANN, Alma MAHLER bis Isabel MUNDRY und Juliana HALL erzählen gemeinsam von (gebrochener) Liebe, Einsamkeit, Trauer, Zweifel und kleinen Glücksmomenten. Dabei geht es weder um Feminismus noch Gendertrend, sondern um das (Wieder-)Entdecken versteckter Meisterinnen, die sich oftmals nur unter dem zierenden Deckmantel vornehmhaften Dilettantismus ihrer Kunst eröffnen konnten.

DEBUT-PROGRAMM SCHUMANNFEST DÜSSELDORF 2019, RHONEFESTIVAL FÜR LIEDKUNST 2019, YOUNG ARTIST PLATFORM LIED FESTIVAL ZEIST 2021, ERWEITERTE CD-PRODUKTION 2021

TRAUMGEKRÖNT. HOMMAGE À RILKE

Eine Welt für sich, traumgekrönt: Rainer Maria RILKES Ausformulierung des Todes- und Lebensgedankes und Transzendalität inspirierten ein gesamtes Jahrhundert bis in die Zeitgenössische Musik zu hoch emotionalen, kongenialen musikalischen Kunstwerken.

Mit Werken von Alma MAHLER, Anny ROTH-DALBERT, Louis DUREY, Leonard BERNSTEIN, Samuel BARBER, Dora PEJACEVIC, Paul HINDEMITH oder Aribert REIMANN werden die Zuhörer in eine Welt voll Poesie und Liebesdrängen, aber auch Seelenabgründe entführt.

DEBUT-PROGRAMM AM RHONEFESTIVAL 2018, ART & MUSIQUE SIERRE 2019 & MEILEN BEI ZÜRICH 2022

VERGANGENE KONZERTPROGRAMME
BAUDELAIRE

“La musique souvent me prend comme une mer!” Charles BAUDELAIRE (1821–1867)
Dieser Liederabend ist eine Hommage an den französischen Dichter Charles BAUDELAIRE, dessen Geburtstag sich 2021 zum 200. Male jährt. Baudelaire, wie auch der junge Debussy waren große Wagner-Verehrer, der damals ganz Paris mit seiner Oper „Tristan und Isolde“ in den Bann zog. Diese Inspiration ist auch in DEBUSSYS Baudelaire-Vertonungen nicht zu überhören. Diesem Zyklus ist der Baudelaire-Zyklus von Louis VIERNE gegenübergestellt sowie einzelne Kompositionen von DUPARC, CHARPENTIER, CAPLET, COWIE, PAPE sowie FERRE. Gerade der französische Chanson-Sänger Léo Ferré widmete ein ganzes Album Baudelaire, da er der Auffassung war, dass Poesie  durch die Kraft der Musik zu den Menschen in deren Alltag dringen solle.

RHONEFESTIVAL 2021.

ZWISCHEN TRAUM UND WIRKLICHKEIT

„Mein Kopf auf Deinen Knien, so ist mir gut … wie leise die Minuten ziehn!“ Komponisten des späten 19. Jahrhunderts und frühen 20. Jahrhunderts träumen vom Leben – und leben in ihrer Musik Wirklichkeit. In einer damals wie heute rauschenden, pulsierenden, industrialisierten resp. digitalisierten Welt bleibt die größte Suche diejenige nach dem einfachen Liebesglück, nach einer erfüllten Zweisamkeit. U.a. mit GRIEG op. 48, BERG “Sieben frühe Lieder”, DEBUSSY “Ariettes oubliées”, POULENC “Miroirs brûlants”.

GEBRÜDER BUSCH KREIS DAHLBRUCH & KULTURSOMMER GRÄCHEN (SCHWEIZ) 2020

VON KÖNIGEN UND PRINZESSINEN

Geschichten faszinieren nicht nur Kinder. Auch Erwachsene träumen von (guten, mysteriösen, verzauberten) alten Zeiten, vergangener Liebe und phantastischen Gestalten. Eine musikalische Reise in eine andere Welt, in der Könige aus goldenen Bechern trinken und durch die Nacht reiten, exotische Prinzessinnen verführerisch walten und Ritter seit vielen hundert Jahren auf der alten Lauer sitzen.

Mit Werken von Clara und Robert SCHUMANN, Franz SCHUBERT und Hugo WOLF.

DIVERSE KONZERTE IN DER SCHWEIZ, SÜDTIROL, NIEDERLANDEN & DEUTSCHLAND 2018-2019

ALTE WEISEN, NEU ENTDECKT. HOMMAGE À GOTTFRIED KELLER

Eine musikalische Hommage an den Schweizer Dichter Gottfried KELLER zu Ehren seines 200. Geburtstags. Es erklingen sein gesamter Gedichtzyklus ALTE WEISEN in Vertonungen von Hugo WOLF, Felix WEINGARTNER, Hans SOMMER und Hans PFITZNER sowie ausgewählte KELLER-Vertonungen von Johannes BRAHMS und Othmar SCHOECK.

SCHWEIZER TOURNEE 2019: SOMMER:KONZERT DES RHONEFESTIVALS FÜR LIEDKUNST, ZUNFTHAUS ZUR WAAG ZÜRICH, GOTTFRIED KELLER ZENTRUM GLATTFELDEN

UND EWIG LOCKT DAS WEIB...

Und ewig lockt das Weib. Dieser dem modernen und zeitgenössischen Kunstlied gewidmete Konzertabend zeigt auf, dass sich die Komponisten unserer Zeit gerne auf uralte Fragen einlassen und durch ihre Musik mit teilweise ungewöhnlichem Stimmeinsatz erhellende, erfrischend neue klangliche Antworten finden. Das Programm erzählt von mystisch weiblichen Welten, deren Rätselhaftigkeit das männliche Geschlecht in Gestalt von Wolfgang RIHM, Alexander MUNO, Hugo WOLF, Arnold SCHÖNBERG, Richard STRAUSS und Manuela KERER immer wieder neu inspiriert.

DEBUT-PROGRAMM IM ZENTRUM LIED KÖLN 2019

DEBUSSY, BERNSTEIN & FRIENDS

Ein Liederabend zum 100. Todestag DEBUSSYS sowie zum 100. Geburtstag BERNSTEINS. DEBUSSY erneuerte mit seinen fremdartigen, sphärischen Klängen die Musik, BERNSTEIN als Personalunion eines Komponisten mit Broadway-Erfolg, Musikvermittler und Dirigenten. Die zwei Jubliare feiern wir musikalisch jeweils mit ihren engsten Künstlerfreunden: Erik SATIE, André CAPLET und Igor STRAVINSKY winden DEBUSSY ein Kränzchen, BERNSTEINS erst ernste, dann humorvolle Lieder bis hin zu Kochrezeptvertonungen erklingen zwischen Werken von Samuel BARBER.

SCHLOSS WALDEGG SCHWEIZ & DIVERSE KONZERTE IN DEN NIEDERLANDEN 2018

SCHUBERT: GOETHE & DIE EMPFINDSAMEN DICHTER

Das Konzertprogramm führt von der heiteren Leichtigkeit des Frühlings über das liebliches „Äugeln“ eines verliebten, liebenden und brennenden Herzens in die Betrachtungen der schönen (nächtlichen) Natur. In den Liedern der Mignon scheinen sich dann all diese Gefühle und Erlebnisse zu verweben und in musikalischer Reinform zu verdichten. Die Gegenüberstellung zweier Dichterströmungen, namentlich den empfindsamen Dichtern und J. W. Goethe versus eines Komponisten, dem Liedermeister Franz SCHUBERT, lässt uns voll und ganz in ihre eigenen poetischen Welten eintauchen.

DEBUT-PROGRAMM DER SCHUBERTIADA 2018 IN BARCELONA 

RHEINISCHER LIEBESZAUBER

Der Rhein, die Loreley. Scheinbar ewig begleiten sagenumwobene Geschichten und schaurig-schöne Mären von Nixen und Sirenen das Bild des großartigen Stroms. Im Mittelpunkt des Liederabends steht dabei eines der prominentesten Musikerpaare Düsseldorfs und der Musikgeschichte: Clara und Robert SCHUMANN, Ehepaar und beide hervorragende Komponisten, die sich gegenseitig in ihrem Schaffen inspirierten. Das Publikum wird auf eine Reise zwischen Glückseligkeit, Liebeszauber und Liebesbangen entführt – und so manche Wassernixe und Meerfee hüpft zwischendurch aus dem Wasser.

DEBUT AM DÜSSELDORF FESTIVAL 2017 WÄHREND EINER SCHIFFFAHRT

ZWISCHEN OST & WEST, RAUM & ZEIT

Ein Liederabend mit Werken des Liedermeisters Franz SCHUBERT bis hin zu exotischen, zeitgenössischen Klängen: Seit jeher dient das Anderswo in Lyrik und Musik als Antipode zur poetischen Gestaltung räumlicher und seelischer Distanzen. So erklingt in diesem Liedrezital der Ostwind als Botschafter der Liebe, Raum und Zeit werden überwunden. Und steht gleichzeitig für die heimliche (Brief-)Liebschaft zwischen Wolfgang von GOETHE und Marianne von WILLEMER.

KONZERTE IN BRIG (SCHWEIZ) & DÜSSELDORF 2016