Liedduo Heinzen/Mead
Liedkunst entdecken, erforschen und neu erzählen.
Musikalische Partnerschaft, künstlerische Unmittelbarkeit und lustvolle Entdeckerfreude prägen das Liedduo der Schweizer Sopranistin Franziska Heinzen und des britisch-polnisch-deutschen Pianisten Benjamin Mead.
Das Duo versteht das Lied als lebendige Kunstform. In dramaturgisch fein abgestimmten Programmen bringt es vertrautes Repertoire mit musikgeschichtlich recherchierten Trouvaillen, Schweizer Liedkunst, Werken von Komponistinnen und zeitgenössischen Kompositionen bis hin zu Uraufführungen in Dialog. Das Spektrum reicht vom klassischen Rezital bis zu szenischen und partizipativen Konzertformaten für unterschiedliche Generationen.
Das Liedduo gastierte unter anderem beim Düsseldorf Festival, beim Schumannfest, bei der Schubertíada de Vilabertran in Barcelona und bei Andermatt Music. Seine von der Fachpresse hochgelobene Diskografie mit vier CDs dokumentiert die künstlerische Vielseitigkeit und kontinuierliche Entdeckungsarbeit des Duos. 2017 gründeten Heinzen und Mead gemeinsam das Rhonefestival für Liedkunst.
Künstlerisches Profil
Franziska Heinzen und Benjamin Mead lernten sich an der Hochschule für Musik in Düsseldorf kennen. Als Liedduo entwickelten sie seither mehr als 20 sorgfältig kuratierte, international aufgeführte Programme, die vertrautes Repertoire mit selten gespielten und neu zu entdeckenden Werken verbinden.
Sein besonderes Profil entsteht aus dem Zusammenspiel von interpretatorischer Feinabstimmung, musikgeschichtlicher Recherche und eigenständiger Konzertdramaturgie. Eine profilierte Diskografie dokumentiert diese künstlerische Entdeckungsarbeit. Das Spektrum reicht vom dramaturgisch kuratierten klassischen Rezital über halbszenische Liederabende bis zu Familienkonzerten mit partizipativen Elementen.
Konzerttätigkeit
Beim Düsseldorf Festival präsentierte das Liedduo Heinzen/Mead während einer Schifffahrt den Rheinischen Liebeszauber. Vertonungen Goethes und der empfindsamen Dichter standen im Zentrum ihres Debüts beim Schubert-Zyklus der Schubertíada de Vilabertran in Barcelona. Das Goethe-Thema griff das Duo 2024 anlässlich Goethes 275. Geburtstags beim Rhonefestival für Liedkunst und bei den Goethe-Tagen von Andermatt Music erneut auf. Das Programm porträtierte Goethes Frauenfiguren in Vertonungen von Schubert, Loewe, Wolf, Liszt und Tschaikowsky und umfasste eine Uraufführung von Valentin Ruckebier.
In der Konzertreihe Im Zentrum Lied in Köln präsentierte das Duo einen zeitgenössischen Liederabend. Zum 200. Geburtstag von Clara Schumann spielte das Duo ein Programm mit Werken von 24 Komponistinnen, das beim Schumannfest Düsseldorf und dem Rhonefestival für Liedkunst (Livemitschnitt bei SRF 2 Kultur) aufgeführt wurde – mit Liedern von der Romantik bis in die Gegenwart.
Weitere Programme befassen sich mit Dichtern wie Rainer Maria Rilke (Livemitschnitt bei SRF 2 Kultur sowie in einer erweiterten Fassung auf CD) und Gottfried Keller, stellen Claude Debussy und Leonard Bernstein gegenüber oder laden zu einem musikalischen 8-Gang-Menü von Schubert bis The Beatles ein. 2022 erweiterte das Duo sein Repertoire um den szenischen Liederabend Shakespeares Grüfte – Frauen zwischen Liebe, Macht und Wahnsinn und 2026 um sein erstes Liedprogramm für Kinder und Familien.
Diskografie
Ihre 2021 erschienene CD zur Komponistengruppe Les Six wurde von der Fachwelt sowohl für ihre innovative Konzeption als auch für die herausragende Interpretation hochgelobt. Die dreisprachige CD mit Werken von 24 Komponistinnen, die 2022 unter anderem für den OPUS KLASSIK nominiert wurde, erweitert das Repertoire um bedeutende Beiträge von Komponistinnen. Ihr drittes Album Lieder us um Tal – An Homage to Swiss Art Song (2023) widmet sich der Schweizer Liedkunst mit Werken von 13 Komponist:innen, darunter aussergewöhnliche Trouvaillen aus Franziskas Walliser Heimat. 2025 erschien mit Swiss Love – Der Liebe Leid und Lust eine weitere Hommage an das Schweizer Kunstlied in Kooperation mit der Zentralbibliothek Zürich. 2027 setzt das Liedduo seine Entdeckungsreise mit einer monografischen Einspielung des nahezu unbekannten Liedschaffens der Genfer Komponistin Marguerite Roesgen-Champion (1894–1976) fort.
Inspiration
Das Duo pflegt die Tradition des Liedes mit grosser Hingabe und entwickelt sie zugleich weiter. Beide wurden als Britten-Pears Young Artists ausgezeichnet und besuchten zahlreiche Meisterkurse bei renommierten Pianist:innen und Liedexpert:innen wie Wolfram Rieger, Hartmut Höll, Anne Le Bozec, Malcolm Martineau, Graham Johnson, Deen Larsen, Julius Drake, Richard Stokes, Konrad Richter und Ulrich Eisenlohr.
Ein Festival für die Liedkunst
Gemeinsam gründeten sie 2017 das Rhonefestival für Liedkunst inmitten der Schweizer Alpen im Kanton Wallis, dessen erste Ausgabe 2018 stattfand. Sowohl bei traditionellen Liederabenden im Rittersaal von Brig als auch bei Liedproduktionen unter freiem Himmel setzt das Festival auf die Aktualisierung des Liedes durch soziokulturelle Themenabende und die Kontextualisierung durch besondere Orte oder Szenerien. Neue Akzente werden zudem durch die internationale Ausschreibung #LIEDINNOVATION gesetzt. Seit 2019 fördert das Festival mit dem Sommerkonzert #SWISSNESS gezielt das Schweizer Liedschaffen.
Preise und Auszeichnungen
2017 gewann das Liedduo den ersten Preis beim 2. Internationalen Lied-Wettbewerb Rhein-Ruhr sowie den zweiten Preis beim Sieghardt-Rometsch-Wettbewerb für Kammermusik. Im gleichen Jahr wurde das Duo für sein künstlerisches Schaffen mit dem Kulturförderpreis Musik der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet.
Aktuelle Liedprogramme
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Die Genfer Komponistin, Pianistin und Cembalistin Marguerite Roesgen-Champion (1894–1976) hinterliess ein umfangreiches und vielseitiges Werk, das heute nahezu vergessen ist. Ihre Mélodies verbinden französische Klangkultur mit Naturpoesie, antiken Bildern, Introspektion und der Faszination für ferne Horizonte.
Auf der Grundlage intensiver Quellen- und Archivarbeit stellt das Liedduo ihr Liedschaffen erstmals in dieser Breite ins Zentrum eines Konzertprogramms. Dieses kann als monografischer Liederabend gestaltet oder um Werke von Cécile Chaminade, Lili Boulanger, Claude Debussy und Maurice Ravel erweitert werden. So eröffnet sich ein musikalisches Universum zwischen Genf und Paris, in dem Roesgen-Champions eigenständige Stimme im Spiegel ihrer Zeit hörbar wird.
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(Post-)Romantische Zyklen der Komponist:innen Lothar Kempter, Josef Eschmann, Wilhelm Baumgartner und Yvonne Räthlisberger erklingen im Wechsel mit einer Auswahl der schönsten Schweizer Volkslieder in Arrangements von Benjamin Britten, Cheryl Frances-Hoad, Raban Brunner und Flurina Zehnder.
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Was geschieht, wenn in einem Flügel ein Lied schläft und erst durch das richtige Zauberwort erwacht? Das halbszenische Familienkonzert Zauber der Nacht führt Kinder und Erwachsene in eine Welt zwischen Traum und Wirklichkeit, in der sich die Nacht von ihren stillen, leuchtenden und fantasievollen Seiten zeigt.
Mit wenigen, gezielt eingesetzten szenischen Mitteln werden der Flügel und der gesamte Konzertort zur Bühne: Rund um und unter dem Instrument sowie mitten im Publikum begegnen die Kinder dem Sandmann, Nachtvögeln, Elfen, Hexen, einem Kuckuck und zwei eigensinnigen Katzen. Musik von Rossini bis Cheryl Frances-Hoad verbindet Kunstlied, Märchenoper, Musical und Instrumentalmusik. Mit Kuckucksrufen und gemeinsamem Singen gestaltet das Publikum das musikalische Geschehen selbst mit.
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„Mein Kopf auf deinen Knien, so ist mir gut … wie leise die Minuten ziehn!“
Komponisten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts träumen vom Leben – und leben in ihrer Musik Wirklichkeit. In einer damals industrialisierten und heute digitalisierten Welt bleibt die Sehnsucht nach einfachem Liebesglück und erfüllter Zweisamkeit bestehen.
Auf dem Programm stehen unter anderem Griegs Sechs Lieder op. 48, Bergs Sieben frühe Lieder, Debussys Ariettes oubliées, Poulencs Miroirs brûlants und ausgewählte Mélodies von Fauré.
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Das Programm folgt dem Einbruch der Nacht – von der Abenddämmerung bis in die nächtliche Stadt.
Der erste Teil führt als konzentrierter Querschnitt durch das deutsch-, französisch- und englischsprachige Kunstlied – zwischen sommerlicher Natur, Sehnsucht und unheimlicher Verlockung.
Nach der Pause wechselt die Nacht ihre Kulisse: Chanson, Cabaret, Operette, amerikanische Oper und Broadway-Songs erzählen von Liebe und Ernüchterung, Mondschein, Schwips und dem Leben hinter den Türen der Grossstadt.
So spannt sich ein ebenso poetischer wie augenzwinkernder Bogen von Schubert bis Broadway.
Weitere kuratierte Liedprogramme
Das Liedduo schöpft aus einem über viele Jahre gewachsenen Repertoire, das bekannte Werke mit musikalischen Entdeckungen verbindet und sich je nach Anlass, Spielort und dramaturgischem Rahmen individuell gestalten lässt.
Thematische Liederabende
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Anlässlich des Clara-Schumann-Jubiläums 2019 beschäftigte sich das Liedduo intensiv mit Werken von Komponistinnen und entdeckte einen reichen Schatz selten gespielter Lieder. 2021 nahm es 24 Lieder in drei Sprachen auf CD auf. Seither wird das Konzertprogramm je nach Anlass neu zusammengestellt und durch fortlaufende Recherchen erweitert – von der europäischen Romantik bis zum aussereuropäischen und zeitgenössischen Kunstlied.
Im Zentrum steht die Entdeckung herausragender Musik von Komponistinnen, deren Schaffen lange unterschätzt oder durch gesellschaftliche Einschränkungen unsichtbar blieb.
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Im Paris der Zeit um 1920 formierte sich die Komponistengruppe Les Six mit Georges Auric, Louis Durey, Arthur Honegger, Darius Milhaud, Francis Poulenc und Germaine Tailleferre. Was sie verband, war weniger eine einheitliche Tonsprache als die Suche nach neuen, unmittelbaren Ausdrucksformen jenseits spätromantischer Schwere.
1920 entstand mit L’Album des Six ein gemeinsamer Klavierzyklus, zu dem jedes Mitglied ein Stück beisteuerte.
Das Konzertprogramm verbindet diese sechs Klavierstücke mit ausgewählten Liedern und Zyklen der sechs Komponist:innen, darunter selten aufgeführte Werke von Georges Auric und Louis Durey.
Avantgardistische Energie, dadaistischer Witz, urbane Melancholie und lyrische Innigkeit fügen sich zu einem farbenreichen Porträt sechs eigenständiger künstlerischer Persönlichkeiten.
Dieses Programm ist auch auf CD erschienen.
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Vertonungen von Gedichten Paul Verlaines durch Gabriel Fauré und Claude Debussy lassen im ersten Programmteil die letzten romantischen Linien zwischen melancholischem Sehnen und Müssiggang erleben.
Im zweiten Teil folgen Lieder und Klavierstücke der Komponistengruppe Les Six, zu der auch der Schweizer Komponist Arthur Honegger gehörte. Trotz des sachlicheren Tons bleibt die Liebe zur pulsierenden Stadt Paris spürbar.
Lieder der grossen Chansonnière Édith Piaf vollenden die Hommage an die Stadt des Lichts, an Erinnerungen und Begegnungen.
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Der Rhein, die Loreley. Seit jeher prägen sagenumwobene Geschichten und schaurig-schöne Märchen von Nixen und Sirenen das Bild des grossen Stroms.
Im Mittelpunkt des Liederabends steht eines der bedeutendsten Musikerpaare Düsseldorfs und der Musikgeschichte: Clara und Robert Schumann, die einander in ihrem kompositorischen Schaffen inspirierten.
Das Publikum wird auf eine Reise zwischen Glückseligkeit, Liebeszauber und Liebesbangen entführt – und so manche Wassernixe und Meerfee hüpft zwischendurch aus dem Wasser.
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Zwei unverwechselbare Klangwelten des 20. Jahrhunderts begegnen sich: Claude Debussys farbenreiche, schwebende Musik trifft auf Leonard Bernsteins energiegeladene Verbindung von Konzertsaal, Musiktheater und Broadway. Werke von Erik Satie, André Caplet und Igor Stravinsky erweitern Debussys musikalisches Umfeld; Bernstein zeigt sich mit ernsten, poetischen und hintersinnig-komischen Liedern bis hin zu seinen berühmten Kochrezeptvertonungen. So entsteht ein abwechslungsreicher Liederabend zwischen Klangpoesie, urbanem Witz und theatralischer Direktheit.
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Die grossen, manchmal nicht in Worte zu fassenden Gefühle finden ihren unmittelbaren Ausdruck in der universellen Sprache der Musik. Symbolhafte Sprache, berauschende Verse und musikalische Ausbrüche in Werken um 1900, unter anderem von Richard Strauss, Alban Berg, Karol Szymanowski und Arnold Schönberg, entführen in sehnsüchtige, überwältigende Sphären.
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Der Liederabend begegnet vielgestaltigen Frauenfiguren und fragt, wie das «Weibliche» über mehr als ein Jahrhundert musikalisch imaginiert und gedeutet wurde.
Werke von Hugo Wolf, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Wolfgang Rihm, Alexander Muno und Manuela Kerer eröffnen dabei unterschiedliche Perspektiven – von spätromantischer Klangsprache bis zu zeitgenössischen, mitunter ungewöhnlichen Formen des Stimmeinsatzes. So entstehen erhellende, überraschende und bisweilen verstörende Antworten auf vermeintlich uralte Fragen.
Schweizer Kunstlied
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Geschichten des einfachen Berglebens treffen auf die Sehnsucht nach der grossen weiten Welt. Zwischen Heimat und Fremde erscheinen die Berge nicht nur als Landschaft, sondern auch als Ort des Innehaltens, der Erinnerung und der Reflexion. Werke von 13 Schweizer Komponist:innen spannen einen Bogen von der Romantik bis in die Gegenwart und treten in Dialog mit Eugen Meiers walliserdeutschem Zyklus Lieder us um Tal nach Gedichten von Hannes Taugwalder.
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Eine musikalische Hommage an den Schweizer Dichter Gottfried Keller. Im Zentrum steht sein vollständiger Gedichtzyklus Alte Weisen, dessen Texte in Vertonungen von Hugo Wolf, Felix Weingartner, Hans Sommer und Hans Pfitzner unterschiedliche musikalische Gestalt annehmen. Ergänzt durch ausgewählte Keller-Vertonungen von Johannes Brahms und Othmar Schoeck eröffnet das Programm ein facettenreiches Panorama zwischen poetischer Erinnerung, feinem Humor und romantischer Empfindsamkeit.
Dichtung im Lied
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Mit Vertonungen von Beethoven, Schubert, Schumann, Loewe, Wolf, Liszt und Tschaikowsky sowie einer 2024 uraufgeführten Komposition von Valentin Ruckebier zeichnet das Liedduo Heinzen/Mead ein vielschichtiges musikalisches Porträt von Goethes Frauenfiguren Gretchen, Mignon, Philine und Clärchen.
Zugleich nimmt das Programm Goethes poetische und persönliche Beziehung zu Marianne von Willemer in den Blick. So verbinden sich Dichtung, Musik und Biografie zu einem Liederabend über Sehnsucht, Liebe, Freiheit und gesellschaftliche Rollenbilder.
Das Programm kann als klassischer Liederabend gestaltet, durch Rezitationen ergänzt oder auf Wunsch halbszenisch beziehungsweise multimedial umgesetzt werden.
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Eine Welt für sich, traumgekrönt: Rainer Maria Rilkes Auseinandersetzung mit Leben, Tod und Transzendenz inspirierte Komponist:innen über ein ganzes Jahrhundert hinweg zu hoch emotionalen und eigenständigen musikalischen Werken.
Werke in deutscher oder französischer Sprache von Alma Mahler, Louis Durey, Leonard Bernstein, Samuel Barber, Dora Pejačević, Paul Hindemith und Aribert Reimann führen in eine Welt voller Poesie und Liebesdrängen, aber auch in seelische Abgründe.
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Das Konzertprogramm führt von der heiteren Leichtigkeit des Frühlings über das liebliche «Äugeln» eines verliebten, liebenden und brennenden Herzens zur Betrachtung nächtlicher Natur.
In den Liedern der Mignon scheinen sich dann all diese Gefühle und Erlebnisse zu verweben und in musikalischer Reinform zu verdichten.
Die Gegenüberstellung unterschiedlicher dichterischer Strömungen in den Vertonungen eines einzigen Komponisten – des Liedermeisters Franz Schubert – lässt die jeweiligen poetischen Welten besonders deutlich hervortreten.
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Der Liederabend führt von Franz Schubert bis zu ungewohnten zeitgenössischen Klangwelten. Seit jeher dient das Anderswo in Lyrik und Musik als Projektionsfläche für räumliche und seelische Distanzen. Der Ostwind wird zum Botschafter der Liebe und verweist zugleich auf die lange verborgene Beziehung zwischen Johann Wolfgang von Goethe und Marianne von Willemer.
Halbszenische Liederabende
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Liebe kann verzücken, verstören – und zerstören. Der halbszenische Liederabend verbindet Gedichte und Szenen nach William Shakespeare mit modernem und zeitgenössischem Kunstlied. Teils ungewöhnliche Formen des Stimmeinsatzes eröffnen erhellende, überraschende und bisweilen verstörende Einblicke in die Seelen der Shakespeare-Figuren.
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Liebe geht durch den Magen! Ein halbszenischer Crossover-Liederabend über Liebe und andere Verführungen – mit Musik von Franz Schubert, Robert Schumann, Mani Matter, Leonard Bernstein, Charlie Chaplin u. a. Konzipiert als eleganter Achtgänger, der garantiert nicht auf die Hüften schlägt.
Halbszenische Familienkonzerte
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Wie klingen Freude, Angst, Wut oder Sehnsucht – und wie lassen sich Gefühle sichtbar machen? Das halbszenische Familienkonzert Das Innen nach aussen lädt Kinder und Erwachsene dazu ein, der Welt der grossen und kleinen Emotionen spielerisch zu begegnen.
Stimme, Klavier, Bewegung und wenige, präzise gesetzte szenische Elemente schaffen einen offenen Raum, in dem das innere Erleben nach aussen treten kann. Durch Hören, Sehen, Singen und gemeinsame Bewegung werden Gefühle musikalisch erfahrbar. So entsteht ein unmittelbares Konzertformat voller Fantasie und Entdeckungsfreude, das unterschiedliche Generationen zum Wahrnehmen, Mitgestalten und gemeinsamen Erleben einlädt.
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Wenn Lieder zu Geschichten werden, öffnen sich Tore zu vergangenen und fantastischen Welten. Das halbszenische Familienkonzert Von Königen und Prinzessinnen lädt Kinder und Erwachsene auf eine musikalische Reise ein, in der Könige aus goldenen Bechern trinken und durch die Nacht reiten, geheimnisvolle Prinzessinnen erscheinen und Ritter seit Jahrhunderten auf der Lauer liegen.
Mit wenigen szenischen Mitteln verwandeln Stimme und Klavier den Konzertort in eine vielgestaltige Märchenwelt. Werke von Clara und Robert Schumann, Franz Schubert, Hugo Wolf u. a. lassen das Kunstlied als lebendige Form musikalischen Erzählens erfahrbar werden – fantasievoll, unmittelbar und generationenübergreifend.
Das Familienkonzert Zauber der Nacht finden Sie unter den aktuellen Liedprogrammen.
Porträts
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