Die Schweizer (für die Schweiz: Walliser) Sopranistin Franziska Andrea Heinzen studierte an den Musikhochschulen von Zürich und Düsseldorf. Ihre Ausbildung schloss sie im Frühjahr 2016 mit dem Solistendiplom (für Deutschland: Konzertexamen) mit Auszeichnung bei Jeanne Piland ab. Liedspezifische Meisterkurse bei Wolfram Rieger, Ulrich Eisenlohr, Malcolm Martineau und Hartmut Höll vervollständigen ihre Ausbildung. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit Konrad Jarnot.

Heinzens äusserst vielseitiges Konzert-Repertoire spannt sich von Monteverdis Marienvesper über Mozarts c-moll Messe und Haydns Schöpfung bis bin zur Moderne mit Bergs 7 frühen Liedern und Mahlers 4. Symphonie sowie kammermusikalischen zeitgenössischen Werken. Neben zahlreichen freien Opernproduktionen erhielt sie Gastengagements an den Theatern von Trier, Ulm und Hagen.

Fasziniert von der dichten Verwebung zwischen Musik und Lyrik, neugierig auf ein breites stilistisches Spektrum sowie künstlerisch befreit in der Programmation von Liederabenden widmet sie sich seit 2016 intensiv dem Kunstlied. Zusammen mit dem deutsch-britisch-polnischen Pianisten Benjamin Malcolm Mead begeistert sie in auserwählten Liedprogrammen mittlerweile ein Publikum durch halb Europa: u. a. 2018 am Schubertzyklus der Schubertiada a Vilabertran in Barcelona, 2019 am Schumannfest Düsseldorf sowie am Rhonefestival für Liedkunst in der Schweiz. Das Rezital über Rainer Maria RILKE 2019 sowie ein Porträt von rund 20 Komponistinnen von der Romantik bis in die Gegenwart wurden vom Schweizer Radio SRF 2 Kultur aufgezeichnet.

Sie ist Britten-Pears Young Artist, Stipendiatin des Richard Wagner Verbands Dortmund und der Madeleine Dubuis Stiftung und erhielt 2017 den Kulturförderpreis des Kantons Wallis. Außerdem wird sie 2017-2020 von MusikPro des Kantons Wallis unterstützt.

Stand 11.2019