Zum Liederabend KLANGSPEKTREN in Köln

KLANGSPEKTREN. UND EWIG LOCKT DAS WEIB, April 2019 „Das bestens eingespielte Duo brillierte… Mead setzt dezent und pointiert Akzente am Klavier, Heinzens ausdrucksstarke und schöne Stimme passt sich Text und Musik, je nach thematischer Vorgabe, variantenreich an. Kraftvoll, klar und hingebungsvoll der Gesang, technisch perfekt und in feinsten Abstimmungen präzise die Pianobegleitung. Heinzen sang zweieinhalb Stunden ohne Textbuch, was besonders bei den Prosapassagen aus Alma Mahlers Tagebuch, vertont von Manuela Kerer, schwierig ist. Denn es fehlt jeder Reim und Rhythmus, welcher Orientierung böte. Im zweiten Teil wurde es klassisch, was die Textvorlagen anbelangt. Die Ophelia- und Cleopatralieder Shakespeares in der Vertonung von Richard Strauss, Wolfgang Rihm und Alexander Muno boten Heinzen Gelegenheit, ihre meisterhafte Interpretationskunst lyrischer Vorlagen zu zeigen. Nach so viel Modernem konnten Mignons Gesänge (Schubert/Goethe) auch oder weil es Bewährtes ist, nicht minder gefallen.“  (Michael Schardt, Kölnische Rundschau)    

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Zum RILKE-Liederabend in Bonn DE

Zum RILKE-Liederabend in Bonn DE

Liederabend am RHONEFESTIVAL, Mai 2018 „Franziska Andrea Heinzen sang das umfangreiche Lied-Programm mit reiner, leuchtender, höhensicherer Stimme. Sie tat dies mit sehr guter Diktion, wunderbar phrasierend und die Texte mit Kraft, mit fühlbarer Empfindung und auch großem Respekt ausdeutend. Es gelang ihr immer wieder, das rein Erzählende des Textes vom Leidenschaftlichen und Dramatischen zu trennen. So bekam ihr Liedvortrag Struktur und Form. Er wurde noch durch die vollkommende Zusammenarbeit mit dem Klavier erhöht. Pianist Mead glänzte durch Virtuosität, vielfältig angepassten Anschlag, sehr überzeugende dynamische Präsenz, durch Musikalität und glückliche, gezielte Ausgestaltung in den notwenig werdenden Vor-, Zwischen- und Nachspielen. Durch das Zusammenwirken von Klavier und Stimme kamen so Kunstwerke faszinierender Qualität zustande.“ ag, Walliser Bote, Mai 2018

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Zum RILKE Liederabend in Brig CH

Zum RILKE Liederabend in Brig CH

TRAUMGEKRÖNT – HOMMAGE À RILKE AM BONNER LIEDERSOMMER, Juli 2018 Von Dora Pejacevic bringt Heinzen vier Lieder aus den Mädchengestalten zu Gehör. Gelegenheit genug, das perfekte Zusammenspiel der Sängerin und ihres Begleiters zu genießen. Hier braucht es keinen Notenständer zur Sicherheit der Sängerin oder bedeutsame Blicke zwischen den beiden, um Einsätze abzustimmen. Mead spielt hochkonzentriert und wunderbar artikuliert. Mit Alban Bergs Umsetzung von Traumgekrönt aus Sieben frühen Liedern verabschiedet sich das Duo aus einer kurzweiligen, genussvollen ersten Hälfte. Nach der Pause haben die beiden noch ein besonderes Erlebnis parat. Sie präsentieren Arbeiten von Rilke, die man – in Deutschland – im Allgemeinen kaum kennt: Französische Texte. Paul Hindemith hat sich damit kompositorisch um 1942 befasst. Vier Lieder gibt Heinzen zum Besten, ehe sie das Niveau noch mal ganz nach oben schraubt. Aus dem Jahr 2014 stammen die Kompositionen der Cinq fragments français von Aribert Reimann. Da geht es auch bei Heinzen nicht mehr ohne Notenblätter und Stimmgabel. Das Duo bewältigt die Anforderungen „mit Leichtigkeit“. Chapeau! Einen großartigen Abschluss liefern die beiden Musiker mit Samuel Barbers Interpretationen von fünf weiteren Liedern aus den Mélodies passagéres. Wenn es an dieser Aufführung etwas auszusetzen gibt, dann ist es das dürftige Programmheft, das dem Publikum keine Texte respektive Übersetzungen an die Hand gibt. Von allem anderen sind die Besucher begeistert. Insbesondere, als Heinzen als Zugabe Alma Mahlers Bei dir ist es traut gefühlvoll ohne jeden Kitsch wiedergibt. Ein krönender Abschluss.“ Zerban, O-ton online Magazin

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Zum MOZARTFEST WÜRZBRURG

Zum MOZARTFEST WÜRZBRURG

MOZARTFEST WÜRZBURG Juni 2018 „Berührende „Nachklänge im Echoraum“ – Neue Musik, interpretiert von jungen Künstlern, wie dem von Alexander Sinan Binder geführten Instrumentalensemble „Ensemble Revision“, dem „Vokalensemble Crescendo“ unter der Leitung von Volker Hagemann und der grandiosen Sopranistin Franziska Andrea Heinzen. … Auf Schnebels „Wagner-Idyll“ folgen Auszüge aus seinem „Mild und leise“, betroffen machende Ingeborg Bachmann-Gedichte aus der Krisenzeit der Trennung von Max Frisch, durchwirkt mit Fetzen aus dem Tristan-Libretto; Husten, Röcheln und ersticktes Atmen der todkranken Bachmann wird imaginiert und Heinzens Stimme – gehaucht, geflüstert, gefetzt – werfen die Zuhörer in ein emotionales Schüttelbad. Wagners Musik, eingebunden in Schnebels unerhörte Klänge.“ Mannheimer Morgen 5. Juni 2018

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Zu PERGOLESIS Stabat Mater

STABAT MATER von Pergolesi, März 2018 Leuk „Franziska Andrea Heinzen stellte ihn (den Text) mit reiner, tragender, kraftvoll leuchtender, diktionsstarker, immer Anteilnahme zeigender Stimme und in vorzüglicher Ausdeutung vor. … Man war ergriffen.“ ag, Walliser Bote

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Zum Liederabend in BAD SÄCKINGEN

Zum Liederabend in BAD SÄCKINGEN

LIEDERABEND BAD SÄCKINGEN, Dezember 2017 „Der junge Pianist zeigte sich technisch souverän und bewies großen Sinn für diese Nuancenkunst, bei der schon eine leichte dynamische Schattierung oder eine einzelne Harmonie zum Ausdrucksträger wird. Franziska Andrea Heinzen brillierte mit schöner, lyrischer Sopranstimme, verständlicher Sprachartikulation und hoher Charakterisierungskunst. … Mit großer Eindringlichkeit sang die Sopranistin die Kantilene in Heiß mich nicht reden, und in abgeklärter Schönheit präsentierte sich So lass mich scheinen.“ Zum gesamten Artikel

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