TRAUMGEKRÖNT – HOMMAGE À RILKE AM BONNER LIEDERSOMMER, Juli 2018

„Von Dora Pejacevic bringt Heinzen vier Lieder aus den Mädchengestalten zu Gehör. Gelegenheit genug, das perfekte Zusammenspiel der Sängerin und ihres Begleiters zu genießen. Hier braucht es keinen Notenständer zur Sicherheit der Sängerin oder bedeutsame Blicke zwischen den beiden, um Einsätze abzustimmen. Mead spielt hochkonzentriert und wunderbar artikuliert. Mit Alban Bergs Umsetzung von Traumgekrönt aus Sieben frühen Liedern verabschiedet sich das Duo aus einer kurzweiligen, genussvollen ersten Hälfte. Nach der Pause haben die beiden noch ein besonderes Erlebnis parat. Sie präsentieren Arbeiten von Rilke, die man – in Deutschland – im Allgemeinen kaum kennt: Französische Texte. Paul Hindemith hat sich damit kompositorisch um 1942 befasst. Vier Lieder gibt Heinzen zum Besten, ehe sie das Niveau noch mal ganz nach oben schraubt. Aus dem Jahr 2014 stammen die Kompositionen der Cinq fragments français von Aribert Reimann. Da geht es auch bei Heinzen nicht mehr ohne Notenblätter und Stimmgabel. Das Duo bewältigt die Anforderungen „mit Leichtigkeit“. Chapeau! Einen großartigen Abschluss liefern die beiden Musiker mit Samuel Barbers Interpretationen von fünf weiteren Liedern aus den Mélodies passagéres. Wenn es an dieser Aufführung etwas auszusetzen gibt, dann ist es das dürftige Programmheft, das dem Publikum keine Texte respektive Übersetzungen an die Hand gibt. Von allem anderen sind die Besucher begeistert. Insbesondere, als Heinzen als Zugabe Alma Mahlers Bei dir ist es traut gefühlvoll ohne jeden Kitsch wiedergibt. Ein krönender Abschluss.“ Zerban, O-ton online Magazin

 

MOZARTFEST WÜRZBURG Juni 2018

„Berührende „Nachklänge im Echoraum“ – Neue Musik, interpretiert von jungen Künstlern, wie dem von Alexander Sinan Binder geführten Instrumentalensemble „Ensemble Revision“, dem „Vokalensemble Crescendo“ unter der Leitung von Volker Hagemann und der grandiosen Sopranistin Franziska Andrea Heinzen. … Auf Schnebels „Wagner-Idyll“ folgen Auszüge aus seinem „Mild und leise“, betroffen machende Ingeborg Bachmann-Gedichte aus der Krisenzeit der Trennung von Max Frisch, durchwirkt mit Fetzen aus dem Tristan-Libretto; Husten, Röcheln und ersticktes Atmen der todkranken Bachmann wird imaginiert und Heinzens Stimme – gehaucht, geflüstert, gefetzt – werfen die Zuhörer in ein emotionales Schüttelbad. Wagners Musik, eingebunden in Schnebels unerhörte Klänge.“ Mannheimer Morgen 5. Juni 2018

 

Liederabend am RHONEFESTIVAL, Mai 2018

„Franziska Andrea Heinzen sang das umfangreiche Lied-Programm mit reiner, leuchtender, höhensicherer Stimme. Sie tat dies mit sehr guter Diktion, wunderbar phrasierend und die Texte mit Kraft, mit fühlbarer Empfindung und auch großem Respekt ausdeutend. Es gelang ihr immer wieder, das rein Erzählende des Textes vom Leidenschaftlichen und Dramatischen zu trennen. So bekam ihr Liedvortrag Struktur und Form. Er wurde noch durch die vollkommende Zusammenarbeit mit dem Klavier erhöht. Pianist Mead glänzte durch Virtuosität, vielfältig angepassten Anschlag, sehr überzeugende dynamische Präsenz, durch Musikalität und glückliche, gezielte Ausgestaltung in den notwenig werdenden Vor-, Zwischen- und Nachspielen. Durch das Zusammenwirken von Klavier und Stimme kamen so Kunstwerke faszinierender Qualität zustande.“ ag, Walliser Bote, Mai 2018

 

STABAT MATER von Pergolesi, März 2018 Leuk
„Franziska Andrea Heinzen stellte ihn (den Text) mit reiner, tragender, kraftvoll leuchtender, diktionsstarker, immer Anteilnahme zeigender Stimme und in vorzüglicher Ausdeutung vor. … Man war ergriffen.“ ag, Walliser Bote

 

LIEDERABEND BAD SÄCKINGEN, Dezember 2017
„Der junge Pianist zeigte sich technisch souverän und bewies großen Sinn für diese Nuancenkunst, bei der schon eine leichte dynamische Schattierung oder eine einzelne Harmonie zum Ausdrucksträger wird. Franziska Andrea Heinzen brillierte mit schöner, lyrischer Sopranstimme, verständlicher Sprachartikulation und hoher Charakterisierungskunst. … Mit großer Eindringlichkeit sang die Sopranistin die Kantilene in Heiß mich nicht reden, und in abgeklärter Schönheit präsentierte sich So lass mich scheinen.“

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REGIONALJOURNAL SRF: Interview zur Verleihung des Kulturförderpreises des Kantons Wallis 2017
Hier gehts zum Nachhören.

 

LIEDWELT RHEINLAND-Interview im Rahmen des Liedduo-Wettbewerbs Rhein-Ruhr, April 2017
Hier gehts zum NACHLESEN des Interviews auf LIEDWELT RHEINLAND.


 

Vorschau LIEDREZITAL 3. Mai 2017, Brig

VESPERO DELLA BEATA VERGINE von Claudio Monteverdi
Brig CH, Januar 2017

„Kraftvoll strahlend und glanzvoll, ausdrucksstark und ebenso wunderbar textdeutend wie die beiden Tenöre sangen die beiden Damen Heinzen und Bourban – sie z.B. im „Pulchra es“ (Schön bist Du). … Wir genossen ein Solisten-Sextett, das mit Einsatz, Leichtigkeit und Sicherheit Momente großer Musik bot.“
Walliser Bote, Alois Grichting, 25.1.2017

 

SYMPHONIE DER LIEDER von Johann de Meij, Naters CH, September 2016
„Den großen Solopart hatte die Sopranistin Franziska Andrea Heinzen aus Brig. Sie meisterte ihn mit Bravour. Die Stimme ist ausdrucksvoll, warm in der Tiefe, schlank in der Höhe. Die Aussprache ist ausgezeichnet, die Intonation hervorragend. Man verstand jedes Wort. Das Zusammenspiel mit dem Konzertchor Singschule Cantiamo war einzigartig.“

Walliser Bote, Josef Schmid, September 2016

 

Händels Oratorium ISRAEL IN EGYPT, Altenberger Dom, März 2016
Prächtiger Klang der Befreiung
„Die beiden Soprane Banu Böke und Franziska Andrea Heinzen gefielen durch ihre brillante Höhe und ihre große stimmliche Kraft.“
Kölner Stadt-Anzeiger, Christoph Konkulewski,  26.4.2016

 

Liederabend RICHARD WAGNER VERBAND Dortmund, Februar 2016
Stipendiatenkonzert im Augustinum Dortmund
„Die Schweizer Sopranistin Franziska Andrea Heinzen trug mit leicht geführtem Sopran und klarer Diktion aus dem „Italienischen Liederbuch“ von Hugo Wolf vor, bevor sie in Liedern von Richard Strauss neben ihrem beeindruckenden Gestaltungsreichtum zeigte, zu welcher Größe ihre Stimme auch fähig ist.“
www.rwv-dortmund.de, Benedikt Kloester-Wachs, 1.2.2016

 

Daniels Mouthons Opern-Uraufführung LIQUID CRYSTAL DISPLAY, Zürich, Oktober 2015
Macht der Bilder – Macht der Töne
„Ein engagiertes Vokalensemble ist da unterwegs mit Robert Koller als Staatspräsident P, Catriona Bühler als Sektenführerin M, Daniel Bentz als ihrem Chefideologen A, Chasper-Curò Mani als Medienboss B sowie Franziska Andrea Heinzen als Creative Designerin C. Und diese letzte Figur ist es schliesslich, durch die sich das Stück eigentlich erst richtig entfaltet. Anfangs erlebt man sie in einer untergeordneten administrativen Rolle beim Medienkonzern. Durch ihre einstige Liebe zu A jedoch kommen Gefühle ins Spiel, die das Intrigenspiel von B durchkreuzen. Ihre Auseinandersetzung mit M im vierten und letzten Akt ist der Höhepunkt des knapp zweistündigen Werks. Wenn C dort M bedrängt, gerät ihr Gesang ins Stocken und bricht dann umso heftiger hervor: Die Töne werden zu tötenden Pfeilen. Das ist grandios. Hier zeigt sich, wie sehr Mouthon aus der Stimme, aus ihrer Körperlichkeit heraus komponiert. Tatsächlich: das «Kraftwerk der Leidenschaften» ist, unerwartet gerade an diesem Ort, von enormer Wirkung.“

Schweizer Musikzeitung, Thomas Meyer, 30.10.2015

 

Mozarts Oper LA CLEMENZA DI TITO, Theater Trier, Juni 2015
Mozart, ganz sportlich
„Hochengagiert sind die Sänger unterwegs. Herausragend als Mozart-Stimme: Franziska Andrea Heinzen als warmherziger, redlicher Annio mit ihrem feinen reinen Mezzosopran. … Wunderbar das Duett Annio/Sesto „Deh prendi un dolce amplesso.“
Premierenkritik aus Volksfreund (www.volksfreund.de)

 

MATTHÄUSPASSION (Alfeyev) in Chur, Zürich und St. Gallen, März 2014
Die etwas andere Matthäuspassion
„Ebenfalls viel zu kurz war der Einsatz von Franziska Andrea Heinzen, der Mezzosopranistin aus der Schweiz. „Mache leuchtend das Gewand meiner Seele…“ – die Stimme der Solistin leuchtete klar und glockenrein, als sie völlig unbegleitet in ihre Arie eintauchte.“
Bündner Tagblatt, 22.3.2014

 

RENCONTRES MUSIK, Raron, September 2013
Liederabend
„Sopran Franziska Heinzen interpretierte ihren Konzertteil mit sehr reiner, schön timbrierter, in Intonation und Artikulation sicher gestaltender Stimme und zeigte souveränen Umgang mit den Werken. Dieser stellt gerade bei den zumeist durchkomponierten Liedern Hugo Wolfs mit ihrem sehr weit gehenden deklamatorischen Duktus erhebliche Anforderungen. Es war erstaunlich, dass die beiden jungen Künstler ihnen in hohem Masse zu genügen vermochten. Es war überhaupt eindrücklich, wie so junge Stimmen so grosse Werke der musikalischen Lied-Literatur – Hugo Wolf und Richard Strauss sind hier Autoritäten – in durchaus eigener Prägung und frisch an- zupacken wussten.“
Walliser Boote, Alois Gichting, 15.11.2013

 

Oper LE COMTE ORY, April 2013
„Eine Aufführung, die sich „in erster Linie durch Fantasie, Einfallsreichtum und Können“ auszeichnet: Selten erlebt man so viel Spielfreude und -witz, aber auch die Ernsthaftigkeit, der Oper respektlos zu begegnen, indem man sie auf höchstem Niveau darbietet, ohne sich irgendwelchen Konventionen zu beugen. … Franziska Heinzen singt einen grossartigen Isolier. … Insgesamt erlebt das Publikum einen im Wortsinne hervorragenden Abend: Nachwuchssänger, die heute schon Lust auf die Zukunft machen, eindrucksvolle Professionalität, die man an manch hoch subventioniertem Haus so längst nicht mehr erlebt, und eine Umsetzung, die die großen Namen in der Regie rechtfertigt.“
Premierenkritik aus Der Opernfreund, Michael Zerban, 19.4.2015

„Wer sollte angesichts exzellenter junger Stimmen enttäuscht davon sein, dass hier „nur“ Musik serviert wird? … Franziska Heinzen gestaltet die Rolle des Isolier passioniert und klar.“
Premierenkritik aus Rheinische Post, Anke Demirsoy, 15.4.2013

„Franziska Heinzen gefällt als sehr glaubwürdiger Page Isolier mit feinem Mezzoklang.“
Premierenkritik aus www.deropernfreund.de

 

Interview Kulturplattform Wallis, August 2012
Franziska Heinzen – Sängerin aus tiefstem Herzen